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Hochfels

 

Eindrucksvoll ist der Hochfels bei Stadlern, der sich als markant herausragende Felsrippe von der umgebenden Landschaft abhebt. Zahlreiche Einzelfelsblöcke und regelrechte Blockfelder prägen zusammen mit der Heidevegetation eine Freifläche von etwa 7 Hektar, die durch frühere Beweidung entstanden ist. Besenheide, Wacholder, Schwarz- und Preiselbeersträuche wachsen hier.

Mehr als 600 Grad Celsius, so viel wie kein anderes Gestein in Bayern, war der Gneis 20 Kilometer tief im Erdinneren ausgesetzt, bevor er wieder an die Erdoberfläche kam. Beweise für diese hohen Temperaturen sind die seltenen Hitze-Mineralien Cordierit und Sillimanit, die hier vorkommen.

Während sich die meisten Gneiskuppen im Wald befinden, bietet der Hochfels, als eines der „100 schönsten Geotope“ Bayerns, einen beeindruckenden Panoramablick über das Schönseer Land und in den Böhmischen Wald.

Bild: © Oberpfälzer Wald, Thomas Kujat

 

Hochfels bei Stadlern © Oberpfälzer Wald, Thomas Kujat

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