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Naturschutzgebiet Charlottenhofer Weihergebiet

 

Das Charlottenhofer Weihergebiet ist mit einer Fläche von rund 830 Hektar das zweitgrößte Naturschutzgebiet der Oberpfalz. Dabei ist es lediglich der Rest eines mittelalterlichen Teichgebietes, von dem ein großer Teil durch den Braunkohleabbau verloren ging. Etwa 15 größere Teiche und über 80 mittlere und kleine Teiche stellen ein einzigartiges Biotopnetz dar. Insbesondere wegen der Bedeutung für die Vogelwelt als Brut-, Nahrungs-, Rast- und Überwinterungsgebiet hat das Schutzgebiet nationale Bedeutung. Denn die großflächigen Verlandungsbereiche und Moorausbildungen sowie die Ried- und Röhrichtkomplexe stellen ideale Brutplätze für zahlreiche Vögel dar.

Seltene Arten wie Fisch- und Seeadler, Blaukehlchen, Tüpfelsumpfhuhn und Rohrweihe sind hier ebenso zu finden wie die Durchzügler Knäk-, Löffel- und Pfeifente. Überregionale Bedeutung hat das Weihergebiet auch als Lebensraum für Amphibien und Reptilien sowie für Libellen, von denen mehr als 40 Arten hier nachgewiesen wurden.

Bild: © Markus Kurz

 

Charlottenhofe Weihergebiet © Markus Kurz

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